Was fĂŒr e Sachâ - bittscheen - ist ein Lyrikschadchen?
Keine Theorie bitte - gleich ungeschönt zur Sache:
Was ist ein Schadchen? â ein Partnervermittler!
Was ist ein Lyrikschadchen?
Einer, der einen Lyrikschaden hat? Kann ich mit leben.
Einer, der Leser verkuppeln will - mit der Lyrik? Kann man nicht von leben, macht aber SpaĂ, es sei denn, man wird damit in der Schule geschĂ€digt - da hört ja bei manchem der SpaĂ auf, wennâs ans Deuten geht. Frei nach Karl Valentin:
âAber deuten könnte das Kind doch, wo es die Schmerzen hat, damit man weiĂ, wo der Krankheitsherd steckt, Herr Apotheker!â
Hier also Medizin, oder besser ein paar Tipps zur Lyrik im Unterricht. Nichts Umfassendes, nichts EndgĂŒltiges. Ein bisschen Poesieregen, vielleicht. Auch âetwas Eigenesâ hat sich eingeschlichen, ein bisschen âJodeldiplomâ, auch Teilnahme an Wettbewerben genannt - Wer mag, darf blĂ€ttern und die Ideen privat oder fĂŒr seinen Unterricht nutzen.
Ich habe mich bemĂŒht, die Copy-Rechte zu wahren, darĂŒber sollten Sie sich nicht Ă€rgern. Machen Sie das auch. Man kann schlieĂlich auch BĂŒcher kaufen, ersteigern, ausleihen (manche fĂŒr immer) usw. usw. Das gilt auch fĂŒr meine eigenen Texte, Fotos und Graphiken. (Nur Brecht konnte sich ungestraft âLaxheit in Sachen geistigen Eigentums â erlauben und Alfred Kerr hatte ânen schlechten Tag.)

Der Winter war ein kalter Mann.
Das Wasser treibt den FrĂŒhling an.
An meine Homepage
Geh hin Homepage in alle Welt / steh auĂ / was dir kumt zu /
Man beisse dich / man reisse dich / nur daĂ man mir nichts thu.
Lyrikschadchen leiht bei Logau (1604 - 1655)

RosenstrĂ€uĂe: Landesgartenschau Bad Essen 2010
Erich Adler, Bad Essen Juni 2006
letzte Auffrischung: 08. September 2010
Manche Leute gehen in den fremden Orten immer erst in den Ratskeller, manche zu SehenswĂŒrdigkeiten - ich gehe in die Apotheke. Da weiĂ man doch: Es beruhigt ungemein, zu sehen, dass die Töpfchen der Reihe nach ausgerichtet stehn, jedes mit einem Namen auf dem Bauch, und fast von keinem wissen wir, was es ist. .Manche heiĂen furchtbar unanstĂ€ndig, aber die Apotheker meinen das nicht so. Und immer riecht es nach strengen und herben Sachen, es sind jene DĂŒfte, die dem guten, alten Apotheker langsam zu Kopf steigen. (Kurt Tucholsky)

â... Lesen schadet den Augen! â

